Dienstag, 30. Oktober 2018

Stephen King - Sara (Bag of Bones)

 Meine Wertung: ★☆☆☆☆ 1/5

Autor: Stephen King

Titel: Sara

OT: Bag of Bones

Verlag: Heyne

ISBN: 9783453160811

Deutsche Erstausgabe 2000

Seiten: 637

Einband: Taschenbuch

Genre: Drama, Grusel

Dazu passt: Wahn



Sara

Hier haben wir wieder ein Beispiel für die sehr eigenwillige Titelvergabe im Deutschen.
Bag of Bones wurde zu Sara. Nun gut. Was solls...

Seit nunmehr gut 18 Jahren befindet sich dieses Buch in meinem Besitz. Eine ganz schön lange Zeit. Es wurde damals von einer Freundin empfohlen, die mit Schwärmen gar nicht mehr aufhören konnte. Also kaufte ich mir das Buch und kämpfte mich durch das erste Drittel. Dann fragte ich sie, ob das Buch auch noch spannend werden würde. Sie meinte, ja nach der Hälfte werde es heftig. Wurde es nicht und ich stellte das Buch ins Regal. Anlässlich meines King-Projekts nahm ich es wieder hervor und hoffte, dass es mir eventuell jetzt gefallen könnte, wie das zB. bei Das Mädchen der Fall war. Nein. Das Spannendste sind die Magnetbuchstaben am Kühlschrank, die sich von Geisterhand bewegen. Das war damals schon so und heute noch immer. Sara in Flaschen abgefüllt ist ein prima Schlafmittel.
Die Mini-Serie Bag of Bones ist spannender als das Buch. DAS muss man erst mal schaffen, zeigt uns aber, dass es möglich ist.

"Ein Beispiel dafür,
dass die Verfilmung manchmal besser ist,
als das Buch..."
– Navi M. Gray

In einem Satz

Schriftsteller mit Schreibblockade zieht in sein Landhaus um den Tod seiner Frau und die Schreibblockade zu überwinden und sieht sich mit paranormalen Phänomenen konfrontiert.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

Nein.
Hier haben wir eines dieser Kingbücher, die des Lesens nicht wert sind. Über 600 Seiten Zeitverschwendung. Der Inhalt ist weder gänzlich Drama, noch Horror, noch Grusel. Es scheint, als hätte sich King nicht entscheiden können und daher zu einem Genremix gegriffen. Dies kann ja teilweise wunderbare Geschichten erbringen, hier aber leider nein. Wie oft bei King's Bücher mit (zu) hoher Seitenanzahl ist auch Sara mit zu viel Füllblabla gefüllt.
Der Anfang verspricht (wie so oft) ein wunderbares Buch, dass sich dann aber in nichtssagenden und endlos scheinenden Texten verliert.
Immerhin kommt im letzten Viertel ein Hauch Spannung auf. Aber eben nur ein Hauch.
Die Geschichte hätte Potenzial gehabt, wurde aber durch Detailverliebtheit und gähnende Langeweile vernichtet.

Spoiler - Gedankenstütze für mich

heute mal nichts...


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