Samstag, 24. März 2018

Stephen King - Needful Things: In einer kleinen Stadt

Meine Wertung: ★★★★☆ 4/5

Autor: Stephen King

Titel: Needful Things

OT: Needful Things

Verlag: Hoffmann & Campe

ISBN: 978345503739X

Deutsche Erstausgabe 1991

Seiten: 695

Einband: Gebunden

Genre: Thriller

Dazu passt: Misery



199X in einer kleinen Stadt - in der Schweiz...

Irgendwann zwischen 1998 und 2000 kaufte ich eine Taschenbuchausgabe von In einer kleinen Stadt und las es in einem Zug durch.
Später dann verfiel ich dem Wahn, ich müsse alle Bücher Stephen Kings als Deckenband in meiner Sammlung stehen haben, so hatte ich bald einige Bücher in doppelter Ausführung.
Als ich dann umziehen musste (das war die Flucht aus der Bruchbude), wollte ich es Mari Kondo gleichtung und ein bisschen magisch cleanen. So verschenkte ich rund 3/4 all meiner Bücher - auch alle doppelten King. Dieserhalb lässt sich nicht mehr eruieren, in welchem Jahr genau, ich In einer kleinen Stadt gelesen hatte.
Für mein King-Projekt las ich dann die gebundene Ausgabe:

"#NoShopping hätte hier Abhilfe schaffen können."
– Navi M. Gray

In einem Satz

Ein Fremder kommt in eine kleine Stadt, in der er mittels hinterhältiger Machenschaften ein Inferno anrichtet, welches den letzten Tagen des Caligula gleicht.

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

Ja!
Eigentlich ist es nicht notwendig, hierzu etwas auszuführen. Es handelt sich um Needful Things!
Mir persönlich gefallen sämtliche Figuren, die hier in Castle Rock leben. Auch wird Bezug auf die 4 Jungs aus The Body aka Stand by me - Geheimnis eines Sommers genommen. Und auch Cujo wird erwähnt, was mich natürlich besonders freut.
Auch hier weicht die Verfilmung wieder ein bisschen vom Buch ab, aber im Grossen und Ganzen hält sich die Verfilmung an die Vorlage hier.
Der Charakter Leland Gaunt ist einfach wunderbar diabolisch gezeichnet. Mit Güte und Charme hetzt er die Bewohner Castle Rocks gegeneinander auf und verwandelt die Stadt in ein blutiges Inferno, an dem gar Caligula seine Freude gehabt hätte.
Obschon das Buch in einer Kleinstadt spielt, kommt Needful Things ohne Personenregister aus. Mit den handelnden Figuren ist man schnell vertraut und entwickelt sowohl Sympathien als auch Abneigungen. Mein Favorit war ist und bleibt Leland Gaunt - Neben Wilma.
Das Buch schildert den Verlauf von Gaunts diabolischem Plan, Tod und Verderben nach Castle Rock zu bringen. Er hat für jeden Bürger der Stadt einen Gegenstand in seinem Laden, den diese Person unbedingt haben will. Kaufen kann man ihn mit Geld und einem Gefallen. Den Anfang macht ein fast harmloser Streich, der den Stein ins Rollen bringt...

Spoiler - Gedankenstütze für mich

Der Duelltod von Wilma und Nettie stimmt einen traurig...