Donnerstag, 28. Juli 2016

Wrath James White - Sein Schmerz

Meine Wertung: ★☆☆☆☆ 1/5

Autor: Wrath James White

Titel: Sein Schmerz

OT: His Pain, 2011

Verlag: FESTA

ISBN: Keine, da FESTA eXtrem

Deutsche Erstausgabe: 2013

Seiten: 122

Format: Taschenbuch

Genre: Horror, Thriller, Komödie






"Welcher Dämon der Hölle
hat dich in seinem Zorn geschaffen?
- Homer Simpson


"Wenn Wrath James White Dich icht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens."
- Jack Ketchum
Demnach sitze ich auf der falschen Seite. Wie kann man nur einen derartigen Stumpfsinn hinschmieren und auch noch verlegt werden?

Zorn beschreibt das Schicksal des 17-jährigen Jason, der an Hypersensibilität leidet. Sonnenlicht bringt ihn fast um (erinnert uns das nicht an den schnuckligen Gizmo aus Gremlins?), sodass sein Zimmer abgedunkelt ist. Berührungen und sogar Stimmen verursachen Höllenqualen und so fristet er den Grossteil seines Lebens in einem Leichensack aus Latex, in dem er vor seiner Umwelt geschützt ist.
Seine Mutter findet eine Art Wunderheiler, den sie sogleich einfliegen lässt. Dieser "therapiert" Jason soweit, dass er sich nachdem er durch die Hölle gegangen ist, sogar auf die Strasse traut. Er versteht es nun, seinen Schmerz zu kontrollieren.
Natürlich findet Jason gleich eine Freundin, mit der er dann in einem schäbigen Hotelzimmer unterkommt. Sie geht anschaffen, um die Miete bezahlen zu können. Als Jason das bewusst wird, tut er, was er tun muss.
Er hinterlässt ein Blutbad, welches vollkommen absehbar ist.

Jeder Schritt ist absehbar und wenn nicht, dann einfach nur stumpfsinnig. Ich habe noch nie einen derartigen geschriebenen Dünschiss gelesen.