Montag, 4. April 2016

Stephen King - Achterbahn

Meine Wertung: ★★★☆☆ 3/5

Autor: Stephen King

Titel: Achterbahn

OT: Riding the Bullet, 2000

Verlag: Ullstein

ISBN: 9783548251219

Deutsche Erstausgabe: 2000

Seiten: 94

Einband: Kartoniert

Genre: Düstere Novelle

Dazu passt:



Erstmals hatte ich Achterbahn im Jahr 2003 gelesen. Als dann die Verfilmung kam, fragte ich mich, wie man aus 94 Seiten einen 90minütigen Film machen will. Wer den Film kennt, weiss, dass so einiges dazu gedichtet worden ist. Aber dazu kommen wir noch, in der Rubrik "Buch VS Film".

Alan und Jean Parker gegen den Rest der Welt.
Alan erhält den Anruf, dass seine Mutter einen Schlaganfall hatte und trampt bei Nacht zum Hospital.
Wir haben alle Faktoren für eine Gruselgeschichte vereint: Nacht, Nebel, Friedhof und einen Toten. King hätte die unbehagliche Atmosphäre bei Nacht auf einem Friedhof bzw. einer verlassenen Strasse mehr ausschmücken können. Schade, dass es nur leicht angetönt wurde.
Alan stolpert über einen Friedhof, wo er hinfällt und sich den Kopf an einem Grabstein stösst. Als er wieder zu sich kommt, geht er zur Strasse und lässt sich von einem Autofahrer mitnehmen. Der Autofahrer trägt den Namen, den er zuvor auf einem Grabstein gelesen hat: George Staub.
Er will sich nicht anmerken lassen, dass er weiss, dass Staub tot ist und gibt einen falschen Namen an. Die beiden reden über das Thrill Village und die dortige Achterbahn "The Bullet", welche eine zentrale Rolle in Alan's Kindheit gespielt hat. Wir begleiten Alan alias Hector schliesslich während seiner Autofahrt mit dem Toten George Staub und bangen mit ihm um das Leben seiner Mutter...

Mir gefiel die Erwähnung von Bram Stoker's Dracula. Denkt daran: Die Toten reisen schnell!