Samstag, 2. Januar 2016

Stephen King - Die Arena

Meine Wertung: ★☆☆☆☆ 1/5

Autor: STEPHEN KING

Titel: Die Arena

OT: Under the dome, 2009

Verlag: HEYNE (what else)

ISBN: 978-3-453-26628-5

Deutsche Erstausgabe: 2009

Seiten: 1279

Format: Gebunden

Genre: Schlafmittel

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Stephen King hat laut Nachwort zwei Jahre gebraucht, um dieses Buch zu schreiben. 2007 - 2009. Erstmals hatte er die Idee 1976, kam aber nicht weiter und das wars dann erstmals. Hätte er diese Idee doch einfach sterben lassen...
Oder hätte er doch diese Idee einfach auf die Hälfte gekürzt...

Wie gesagt, King schrieb von 2007-2009 an "Under the Dome". Zwei Jahre lang. Mich hat es zwei Jahre gekostet, um mich durch diese 1280 Seiten zu quälen. Erstmals angefangen im September 2013, aber irgendwie wollte mich die Story einfach nicht packen.
Als dann die TV-Serie anlief, las ich weiter. Mein Ziel war, bei Staffelende fertig zu sein. Dann beim Ende der zweiten Staffel. Schliesslich zum Ende der dritten Staffel, deren Ende ich gar nie geschaut habe. Die dritte Staffel war dann irgendwann fertig, ich hing noch immer auf Seite 997 oder so.
Dann hatte ich zum Ziel bis Jahresende fertig zu werden und heute, am 2. Januar 2016 bin ich fertig geworden.

Die Idee wäre an sich nicht schlecht. Meiner Meinung nach hat es zu viele Personen. Das Personenverzeichnis umfasst drei Seiten. Das wirkt bereits ermüdend. Wenn ich bei einem Buch immer wieder zum Personenverzeichnis blättern muss, ist das echt mühsam.
Schön hingegen fand ich die Karte von Chester's Mill.

Das Buch ist zwar besser, als die schlechte TV-Serie, aber dazu später in einem Eintrag zu Buch Vs. Film. Eine Stadt, wird in einer gigantischen Kuppel eingesperrt. Nach dem ersten Erstaunen und der Verzweiflung brechen Panik und Korruption aus.
Die einzige sympathische Person in der ganzen Stadt ist der korrupte Stadtverordnete Jim Rennie.
Intrigen werden gesponnen, Menschen ermordet, es wird versucht, die Kuppel zu sprengen... Die US Army schaltet sich ein und irgendwann finden einige der Bewohner das Zentrum der Kuppel...

Teilweise erinnerte die Story an The Tommyknockers (Rezi folgt), zumindest der Teil, mit dem Zentrum der Kuppel. Mir war die Geschichte zu fantastisch.
Ein langatmiger Thriller, der auf den letzten ca. 80 Seiten spannend wird mit zahlreichen Einflüssen, aus allen möglichen Genres.
Man hat das Gefühl, die Geschichte, weis nicht recht, was sie ist, oder wohin sie führen soll... Genau wie ich nicht genau weiss, was ich genau darüber schreiben soll...

Besser als LOVE, aber dennoch! gar nicht mein Geschmack. Schade um die Zeit...