Samstag, 17. Januar 2015

Stephen King - Raststätte Mile 81

Meine Wertung:
★★★★★ 5/5

Autor: STEPHEN KING

Titel: Raststätte Mile 81

OT: Mile 81, 2011

Verlag: Heyne (what else -_^)

ISBN: 978-3-453-26941-5

Deutsche Erstausgabe: 2011

Seiten: 80

Einband: e-book

Genre: Horror

Ähnliche Titel: Der Buick, Christine


Wieder ein King, in dem es um ein Auto geht... Kennen wir bereits? Irgendwie schon, aber irgendwie auch nicht...

Wie immer bei King fängt die Geschichte ganz harmlos an einem idyllischen Tag an. Der zehnjährige Pete Simmons will seinem älteren Bruder und dessen Gang beweisen, dass er mutig ist und so macht er sich alleine, mit der neusten Ausgabe von American Vampire (einem Comic-Projekt, an dem King beteiligt war) unter dem Arm, auf zur verlassen Raststätte an der Mile 81.
Das verlassene Restaurant wirkt unheimlich und man rechnet damit, dass dem kleinen Pete etwas zustösst, besonders dann, als er sich mit einer gefundenen Flasche Vodkas betrinkt und auf einer fleckigen alten Matratze einschläft.
In der Zeit fährt ein mit Schlamm verschmierter Kombi auf den Parkplatz der Raststätte, hält an und öffnet die Tür. Niemand steigt ein. Und keiner wird je wieder aussteigen...

Interessant ist die Aufmachung. Jedes Kapitel trägt als Überschrift einen Namen. Den des nächsten Opfers. Man erfährt kurz etwas über die Person, die biegt dann in den Parkplatz der Raststätte ein, um etwa jemandem helfen zu können, und fällt dem Kombi zum Opfer.
Als sich Polizist Jimmy Golding dem Kombi nähert, muss er unweigerlich an den Film Christine denken -_^

Ein Auto das Menschen frisst? *gähn*, möchte man denken. Keines Wegs! Mit Mile 81 haben wir einen typischen King vorliegen! Zynisch, absolut mitreissend und herrlich ironisch. Und wieder einmal sehr blutig!

80 Seiten die zum lachen einladen, puren Ekel hervorrufen und einfach mitreissen!

Mile 81 wird zusammen mit The Reaper's Image, N und The Monkey im Anthologien-Film Reaper's Image verfilmt.